Bücher | Lesungen | Workshops | Schönes
Martin Beyer
Schaut, was hinter den Türen liegt: Hier findet ihr Informationen zu meinen Büchern, Seminaren/Workshops und Veranstaltungen. Ich schreibe, lese und moderiere dort, hier und anderswo.
Frisch erschienen ist mein neuer Roman Elf ist eine gerade Zahl – eine Mutter-Tochter-Geschichte über die Kraft der Erzählens in dunklen Augenblicken. Infos und einen Trailer zum Buch findet ihr auf diesen Seiten.
Eventuell ein Newsletter gefällig?
Martin Beyer
Autor & Literaturvermittler & so
Vita? Hier schon mal die Kurzfassung
Alles nahm 1995 seinen Anfang: Mit 18 Jahren veröffentlichte ich als Schüler meine erste Erzählung und mache seitdem nichts lieber, als an meinen Geschichten zu arbeiten und daraus vorzulesen. Für meine Texte habe ich manchmal Lob und Anerkennung bekommen, unter anderem erhielt ich den Walter-Kempowski-Literaturpreis und ein Stipendium des Deutschen Literaturfonds.
Ich liebe es, meine Erfahrungen weiterzugeben. In meinen Workshops vermittle ich kleinen und großen Menschen den Zauber des Erzählens und helfe ihnen, ihre künstlerische Identität zu stärken. Sprechen Sie mich gerne darauf an!
Was noch? Zum Beispiel: Zusammen mit Nora Gomringer moderiere ich die Talk-Show Villa Wild in Bamberg, und mit der Musikerin Antonia Hausmann habe ich verschiedene musikalische Lesungen entwickelt (gerne buchbar :).
Buch & Bücher
Herzerwärmend, hoffnungsvoll und ein wenig märchenhaft – ein heilsamer Roman über eine besondere Mutter-Tochter-Beziehung
Tante Helene und das Buch der Kreise
Ein mit viel Zeitgeschichte versehener Familienroman über die Rebellion gegen gesellschaftliche und familiäre Erwartungen und den Mut, den es erfordert, sich selbst treu zu bleiben
Wenn das Erzählen Türen öffnet ...
Workshops für Groß und Klein und Dazwischen
In verschiedenen Formaten vermittle ich die Faszination des kreativen Schreibens und Erzählens. Oder haben Sie sich schon einmal als Erzählwelt verstanden? Mit der Storyversum-Methode stärke ich die künstlerische Identität von kreativen Menschen.
Kinder und Jugendliche finden Gedichte plötzlich cool oder erkunden als Lehrlinge der Märchenakademie das Reich der Geschichten, lauschend, schreibend, rappend.
Lesungen & Veranstaltungen
So, 19. Juli 26
texttage.nürnberg
Am Katharinenkloster 6
Nürnberg @ 13:00 Uhr
Über die Kraft der Literatur in Krisenzeiten (Lesung/Diskussion)
In dieser gemeinsamen Lesung und Diskussion widme ich mich zusammen mit der Autorin, Medizinerin und therapeutischen Schreibcoachin Silke Heimes der Frage, welche Rolle das Erzählen, das Hören und das Lesen von Geschichten für Menschen in belastenden Lebenssituationen spielen kann. Ausgangspunkt der Veranstaltung ist mein neuer Roman „Elf ist eine gerade Zahl“ (List/Ullstein). In diesem Buch entfaltet sich die Fantasie als eine Kraft, die Wirklichkeit nicht verdrängt, sondern erweitert – als Möglichkeit, mit einer existenziellen Herausforderung, der Krebserkrankung eines jungen Mädchens, umzugehen. Das Erzählen wird hier zu einem Raum, in dem Wörter und Bilder entstehen, wo eigentlich Sprachlosigkeit herrscht.
An diese literarische Perspektive knüpft Silke Heimes aus ihrer langjährigen Praxis als Schreib- und Poesietherapeutin an. Sie bringt ihre Erfahrungen und Publikationen aus der therapeutischen Arbeit mit dem Schreiben ein und zeigt, wie das eigene Erzählen – ebenso wie das Zu-hören oder Lesen – Resilienz fördern, innere Ordnung stiften und neue Handlungsspielräume eröffnen kann. Im Dialog zwischen Literatur und therapeutischer Praxis wird deutlich, wie eng ästhetisches Erzählen und seelische Verarbeitung miteinander verbunden sein können. Die Veranstaltung lädt das Publikum ein, über die heilsame Kraft von Geschichten nachzudenken – über ihr Potential, Halt zu geben, Beziehungen zu knüpfen und Krisen zu begegnen.
Sa, 1. August 26
KunstFabrik, ehem. Schoedelfabrik
Münchberg @ 17:00 Uhr
Villa Wild # Von der Wildnis (Moderation)
Welcome to the Jungle? Früher war die Wildnis ein gefährlicher Ort, den zu betreten ohne Erfahrungen und Kenntnisse lebensgefährlich sein konnte. Heute suchen viele Menschen genau solche wilden Räume auf, um sich von den Anhaftungen der Zivilisation zu befreien und einmal ohne den Komfort eines Hotels, ohne Internet, Strom und fließend warmes Wasser so etwas wie ein ursprüngliches Leben zu erfahren. Aber gibt es diese Ursprünglichkeit überhaupt noch? Ist nicht längst alles in Menschenhand, vermessen, geordnet, nutzbar gemacht?
Mit der Journalistin und Podcasterin Andrea Pauly und unseren Gästen suchen wir an diesem Abend nach der Wildnis in einer von den Menschen designten und dominierten Welt. Nach dem Ursprünglichen hinter dem Gemachten, nach der inneren Wildnis im Kontrast zu einer äußeren Konformität. Gäste sind die Jägerin Ramona Fehringer; der Bildende Künstler Luca-Maria Hien, aktueller Stipendiat des Internationalen Künstlerhauses Villa Concordia; sowie Lukas Nossol, Leitung der Kommunikation beim Bio-Handelshaus dennree.
Villa Wild ist eine vom Internationalen Künstlerhaus Villa Concordia initiierte Talk-Reihe, die üblicherweise in Bamberg im ETA Hoffmann Theater ihre Heimat hat. In diesem Sommer kommt es zu einem besonderen Gastspiel in der KunstFabrik Münchberg.
Fr, 30. Oktober 26
Totentanz, Domplatz
Bamberg @ 15:00 Uhr
Totentanz – 125 Jahre Bamberg (Premiere Theaterstück)
Ich bin sehr froh und fühle mich geehrt, der Autor des diesjährigen Bamberger Totentanz-Stücks zu sein. Denn auch in diesem Jahr wird der Domberg in Bamberg zur Bühne einer außergewöhnlichen Inszenierung: In Anlehnung an die Totentanz-Tradition tritt der Tod (gespielt von Felix D’Angelo) in den Dialog mit Bamberger Bürger:innen und lässt jüngst Vergangenes lebendig werden. Die vergangenen 125 Jahre der Bamberger und mithin der deutschen Geschichte werden in dem Stück reflektiert: komödiantisch, ernst, politisch, tragisch und ironisch. Weitere Aufführungen am 31. Oktober und am 1. November. Eingebettet ist die Aufführung in ein Festival mit etlichen kulturellen Veranstaltungen: Konzerten, Lesungen, Ausstellungen …
»Im Suchen dieser Antwort liegt der Reiz des Buchs. Neben der Sprache natürlich, die leise erstrahlt in Eleganz, in zarter Schönheit und Poesie.«
Alexandra von Poschinger über »Tante Helene«
»Martin Beyers Roman ›Und ich war da‹ erzählt die Geschichte der NS-Zeit aufregend neu und zeitgemäß.«
Die ZEIT
Hey!
Nehmt gerne Kontakt mit mir auf wegen Lesungen, Workshops, Fragen und Anregungen – ich antworte so schnell ich kann. Seid ihr auf Facebook oder Insta? Folgt mir gerne!


