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Martin Beyer
Schaut, was hinter den Türen liegt: Hier findet ihr Informationen zu meinen Büchern, Workshops Coachings und Veranstaltungen. Ich schreibe, lese, unterstütze und moderiere dort, hier und anderswo.
Was passiert gerade? Mein Kinderbuch »Titus und der verwunschene Wald« erscheint derzeit zum zehnjährigen Jubiläum in einer Neuauflage – ab Oktober auch als E-Book erhältlich. Damit zusammen hängt die von mir mit-initiierte Märchenakademie, über die wir Unterrichtsmaterialien zum Buch sowie Workshops anbieten. Traut ihr Euch in die verwunschenen Wälder rund um Grimmelsbergen?
Eventuell ein Newsletter gefällig?
Martin Beyer
Autor & Literaturvermittler & so
Vita? Hier schon mal die Kurzfassung
Alles nahm 1995 seinen Anfang: Mit 18 Jahren veröffentlichte ich als Schüler meine erste Erzählung und mache seitdem nichts lieber, als an meinen Geschichten zu arbeiten und daraus vorzulesen. Für meine Texte habe ich manchmal Lob und Anerkennung bekommen, unter anderem erhielt ich den Walter-Kempowski-Literaturpreis und ein Stipendium des Deutschen Literaturfonds.
Ich liebe es, meine Erfahrungen weiterzugeben. In meinen Workshops vermittle ich kleinen und großen Menschen den Zauber des Erzählens und helfe ihnen, ihre künstlerische Identität zu stärken. Sprechen Sie mich gerne darauf an!
Was noch? Zum Beispiel: Zusammen mit Nora Gomringer moderiere ich die Talk-Show Villa Wild in Bamberg, und mit der Musikerin Antonia Hausmann habe ich verschiedene musikalische Lesungen entwickelt (gerne buchbar :).
Buch & Bücher
Eine aufregende Kinderbuch-Märchenreise durch die verwunschenen Wälder rund um Grimmelsbergen: Warum hat Rapunzel kurze Haare? Und ist der Böse Wolf gar nicht mehr böse?
Komm schon, berühr die Sonne
Eine Kurzgeschichte über einen betagten Sänger, der immer nur das eine Lied singen soll. Vor einem Auftritt in einem Seebad begegnet er den Geistern seiner Vergangenheit.
Ein Roman über eine Künstlerin, die in den 1960er-Jahren gegen alle Widerstände ihren Weg geht – und am Ende ihres Wege ihrem Neffen aus New York begegnet, der vor großen Lebensfragen steht.
Und ich war da
Ein Roman über einen Jedermann während der NS-Zeit. Wie kommt es, dass der eine Widerstand leistet, während der andere zum Mitläufer wird?
Wenn das Erzählen Türen öffnet ...
Workshops und Coaching für Groß und Klein und Dazwischen
In verschiedenen Formaten vermittle ich die Faszination des kreativen Schreibens und Erzählens und unterstütze Autor:innen bei ihrer Arbeit. Oder haben Sie sich schon einmal als Erzählwelt verstanden? Mit der Storyversum-Methode stärke ich die künstlerische Identität von kreativen Menschen.
Kinder und Jugendliche finden Gedichte plötzlich cool oder erkunden als Lehrlinge der Märchenakademie das Reich der Geschichten, lauschend, schreibend, rappend.
Lesungen & Veranstaltungen
Mi, 30. September 26
Quartiersbüro Spiegelfabrik
Fürth @ 19:00 Uhr
Helene und die Stationen vergessenen Glücks (Lesung)
Zusammen mit dem wunderbaren Kollegen Friedrich Ani gehe ich an diesem Abend den Fragen nach: Was bleibt von einem Leben, wenn man zurückblickt? Welche Wendepunkte machen uns zu dem, was wir sind? Moderation: Leonhard F. Seidl.
Friedrich Ani liest aus seiner Erzählung »Stationen vergessenen Glücks«(Suhrkamp):
An einem »sonnenüberstrahlten Tag im Juni« bricht Jacob Vrell von zu Hause auf und steuert das Café eines Freundes an. Jeden Schritt, jedes Wort, das er sagen möchte, hat er sich genau zurechtgelegt. Doch immer wieder lässt ihn etwas innehalten, Umwege einschlagen, in Gedanken abschweifen. Am Ende hat er das Café erreicht, ebenso wie die anderen Stationen vergessenen Glücks.
Ich werde aus meinem Roman »Tante Helene und das Buch der Kreise« (Ullstein Verlag) lesen: Tante Helene, das ist Helene Klasing, Künstlerin unter Künstlern, Freigeist unter Engstirnigen und Tochter einer Mutter, die sie nach der Geburt zur Adoption freigab, um der gesellschaftlichen und familiären Ächtung zu entgehen. Doch davon weiß Helene nichts. Erst als sie Anfang der 1960er-Jahre ihren Freund Harald heiratet, erfährt sie von ihrer adeligen Abstammung. Sie muss nicht nur mit dem Gefühl, ihr ganzes Leben lang belogen worden zu sein, zurechtkommen, sondern auch mit einer Familiengeschichte, die konträr zu all dem steht, wofür sie als junge Frau kämpft.
7. bis 10. Oktober
Kloster Neustift
Vahrn | Südtirol
Die Kunst der Kurzgeschichte (Schreibwerkstatt)
Wenige Zeilen formen eine ganze Welt: Eine Kurzgeschichte verdichtet ein Erlebnis, einen Übergang, einen Konflikt. In diesem Workshop lernen wir die Tradition der Short Story kennen und schreiben selbst.
Bei einem literarischen Spaziergang auf dem Klostergelände hören wir Beispiele etwa von Zadie Smith oder George Saunders. Mit visuellen und klanglichen Impulsen finden wir erste Ideen und Entwürfe für eine eigene Geschichte. Zu Beginn schreiben wir von Hand und nutzen zusätzliche Hilfsmittel wie Farben, Lupen und Muster.
Daraufhin widmen wir uns der Architektur einer Short Story und lernen mit der Heldenreise nach Joseph Campbell und der Archetypenlehre nach Carl Gustav Jung zwei wirkmächtige Modelle kennen. Beide Modelle sind mehr als nur „Tools“: Mit ihnen lassen sich starke Konflikte und glaubwürdige Charaktere entwickeln und längst nicht nur „Mainstream“-Geschichten erzählen.
So, 11. Oktober 26
Totentanz-Festival
Lichtspielkino
Bamberg @ 12:00 Uhr
Mina Barthel und das Siebente Siegel (Moderation)
Im Rahmen des Totentanz-Festivals wird Ingmar Bergmans »Das siebente Siegel« (1957) gezeigt, der cineastische Totentanz-Klassiker schlechthin. Als Vorfilm läuft die Kurzdokumentation Mina Barthel, ein Film von Christian Deusel, der auf meine Initiative hin gedreht wurde. Der Film nähert sich in Interviews der jüdischen Schauspielerin und ehemaligen Besitzerin des Bamberger Böttingerhauses Mina Barthel. Sie wurde 1941 von den Nationalsozialisten nach Riga deportiert und dort ermordet. Mina Barthel ist eine Figuren meines Totentanz-Stücks, das Ende Oktober auf dem Domplatz aufgeführt wird. Daraus entstand die Idee zum Film.
Fr, 30. Oktober 26
Totentanz, Domplatz
Bamberg @ 15:00 Uhr
Totentanz – 125 Jahre Bamberg (Premiere Theaterstück)
Ich bin sehr froh und fühle mich geehrt, der Autor des diesjährigen Bamberger Totentanz-Stücks zu sein. Denn auch in diesem Jahr wird der Domberg in Bamberg zur Bühne einer außergewöhnlichen Inszenierung: In Anlehnung an die Totentanz-Tradition tritt der Tod (gespielt von Felix D’Angelo) in den Dialog mit Bamberger Bürger:innen und lässt jüngst Vergangenes lebendig werden. Die vergangenen 125 Jahre der Bamberger und mithin der deutschen Geschichte werden in dem Stück reflektiert: komödiantisch, ernst, politisch, tragisch und ironisch. Weitere Aufführungen am 31. Oktober und am 1. November. Eingebettet ist die Aufführung in ein Festival mit etlichen kulturellen Veranstaltungen: Konzerten, Lesungen, Ausstellungen …
»Im Suchen dieser Antwort liegt der Reiz des Buchs. Neben der Sprache natürlich, die leise erstrahlt in Eleganz, in zarter Schönheit und Poesie.«
Alexandra von Poschinger über »Tante Helene«
»Martin Beyers Roman ›Und ich war da‹ erzählt die Geschichte der NS-Zeit aufregend neu und zeitgemäß.«
Die ZEIT
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